Paul NewsmanPaul Newsman
Ausgabe Nr. 4981,50 €
Medienkompetenz

Lieber einmal stutzen
als einmal teilen

Paul Newsman ist kein Fake-News-Schleudermechanismus, sondern ein Trainingsgerät. Wer hier reinfällt, lernt — wer aufdeckt, lernt auch. Beides ist der Zweck.

Worum es geht

Medienkompetenz ist die Fähigkeit, Informationen einzuordnen, bevor man sie weitergibt. Klingt trocken — ist im Alltag aber das, was zwischen einem geteilten Lacher und einer brennenden Stadthalle entscheidet.

Wir bauen die Plattform seit 2016 mit dem Anspruch, dass Satire die Nutzer:innen schult, statt sie zu manipulieren. Jeder Artikel trägt einen Disclaimer, die Faktenchecker-Szene ordnet uns wohlwollend ein, und unsere Hausordnung schließt alles aus, was wirklich Schaden anrichten könnte.

Die vier Übungen
01

Erkennen

Eine seriös aussehende Schlagzeile ist noch keine seriöse Information. Quelle, Autor:in, Domain und Datum geben den ersten Hinweis darauf, ob hier journalistisch gearbeitet wird oder nicht.

02

Prüfen

Beim leisesten Zweifel hilft eine kurze Gegenrecherche: Berichten Tagesschau, SZ oder dpa darüber? Steht der Artikel allein da, ist das fast immer ein Warnsignal.

03

Einordnen

Auch echte Artikel haben einen Standpunkt — die Frage ist, ob er als Meinung gekennzeichnet ist oder als Tatsache verkauft wird. Den Unterschied zu erkennen ist die Grundübung.

04

Weitergeben

Bevor du teilst: Wer profitiert davon, dass dieser Beitrag jetzt viel Reichweite bekommt? Wer wird beschädigt? Im Zweifel: nicht teilen.

Wo du Hilfe findest

Vier deutschsprachige Anlaufstellen, die seit Jahren mit journalistischer Sorgfalt aufklären — und die unsere Artikel regelmäßig entlarven.

Für Schule und Hochschule

Lehrkräfte, Sozialarbeiter:innen und Hochschuldozent:innen setzen Paul Newsman seit Jahren ein, um mit jungen Menschen über Quellenkritik zu sprechen. Wir haben dafür einen eigenen Bildungstarif geschnürt — und schenken verifizierten Lehrkräften 30 Credits aufs Haus, damit der Einstieg in die Klasse keine Hürde ist.