Schlagzeilen
direkt aus deinem Kopf
Du schreibst Artikel, die wie echte Nachrichten aussehen. Wer sie liest, erlebt im Selbstversuch, wie Falschmeldungen wirken — und schaut beim nächsten Klick im Netz genauer hin.
Code von deiner Lehrkraft?
Hier geht's in die Redaktion: fünf Buchstaben eingeben — du schreibst sofort mit, ganz ohne Konto.
Idee aufschreiben
Du schreibst einen Artikel, der wie eine echte Nachricht aussieht — aber komplett ausgedacht ist. Krass übertrieben, lustig, absurd. Du wählst, wie und wo er erscheint.
Teilen mit deinen Leuten
Du teilst den Link in WhatsApp, Instagram oder Snap. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein echter Artikel — aber jede Seite hat einen Disclaimer, der klarmacht: alles Quatsch.
Quellenkritik üben
Wer reinfällt, lernt: nicht alles glauben, was man liest. Auch wenn das Design seriös ist. Auch wenn es jemand teilt, dem man vertraut. Erst kurz nachrecherchieren, dann weitergeben.
Hausordnung beachten
Mobbing, echte Namen ohne Einverständnis, Volksverhetzung, sexualisierte Inhalte — gibt es nicht. Wer das postet, fliegt raus. Witz ja, andere kaputt machen nein.
Du bekommst online ständig Nachrichten in den Feed gespült — manche stimmen, manche sind erfunden, manche sind absichtlich gefälscht, um dich wütend zu machen. Den Unterschied zu sehen ist eine Übungssache.
Wenn du selber mal einen Fake-Artikel baust und schaust, wie er bei deinen Leuten ankommt, verstehst du ziemlich schnell, mit welchen Mitteln gearbeitet wird: Schlagzeile, Bild, Aufmacher, ein Hauch von echt aussehender Quelle. Beim nächsten Mal, wenn dir sowas im Feed begegnet, fällst du nicht mehr drauf rein.
Jeder Account bekommt einen eigenen Presseausweis — frei erfunden, aber täuschend echt. Je mehr du schreibst und teilst, desto höher dein Rang: von Volontär:in bis Verleger:in. So sieht der Ausweis nach ein paar fleißig geschriebenen Artikeln aus.




Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe. Den Vertreter:innen der Presse sind diezur Erfüllung ihrer Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Diesem Ausweis sollteman dabei allerdings mit gesundem Misstrauen begegnen: Sämtliche Meldungensind frei erfunden und ausschließlich zur Belustigung bestimmt. Der Ausweis weistden:die Inhaber:in als hauptberufliche:n Schlagzeilen-Erfinder:in aus und berechtigtzu absolut nichts. Bei Verlust einfach einen neuen ausdenken.

Wir sind hier locker drauf — aber drei Regeln gibt's, und die sind nicht verhandelbar.
Niemanden kaputt machen
Schreib keinen Artikel über eine konkrete Person aus deinem Umfeld, ohne dass sie das vorher okay findet. Was als Witz gedacht ist, kann für jemand anderen sehr ernst sein.
Keine Hetze, kein Hass
Artikel, die Menschen wegen Herkunft, Religion, Aussehen, Geschlecht oder Sexualität fertigmachen, sind hier raus. Diskriminierung ist nicht lustig, sondern langweilig.
Disclaimer steht. Punkt.
Auf jeder Artikelseite steht klar, dass es Satire ist. Den Hinweis bekommt jede:r mit, der den Artikel öffnet — egal welche Magazin-Optik du gewählt hast.
Erzähl's den Lehrkräften an deiner Schule.
Lehrer:innen, die sich bei uns als Lehrkraft verifizieren, bekommen 30 Credits geschenkt und einen Bildungsrabatt auf weitere Pakete. Wenn du denkst, das wäre was für deinen Deutsch-, Politik- oder Medienkurs: schick diesen Link weiter.
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